Langendorf

Ökumenisches Zentrum

Ökumenisches Zentrum

Das ökumenisch genutzte Kirchenzentrum in Langendorf wurde zwischen 1969 und 1971 nach Plänen des Zürcher Architekten Manuel Pauli errichtet. Der katholischen und der reformierten Gemeinde stehen separate Gottesdiensträume zur Verfügung, ein Saal sowie Unterrichts- und Jugendräume werden gemeinsam genutzt. Das gesamte Ensemble ist auf einem streng quadratischen Grundriss gebaut, gleichzeitig besteht es aus zwei Baukörpern, zwischen denen ein geschwungener Weg hindurchführt. Das Werk des sogenannten Brutalismus strahlt mit seiner einheitlichen Materialwahl von Weissbeton und Marmorsplit, den geschwungenen Details, der Lichtführung in den Gottesdiensträumen sowie dem geometrischen Spiel der Flächen eine eindrückliche Harmonie aus.

Année de construction | 1970

Architecte | Pauli, Manuel

Communauté politique | Langendorf

Paroisse | Solothurn

Site web

Adresse | Stöcklimattstrasse 22-26

Coordonnées | 47.221192, 7.517461

Google Maps | Swisstopo

Heures d'ouverture |
Auf Anfrage bei der Kirchgemeinde

  • Kunstführer durch die Schweiz, hg. von Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2006-2012, Bd. 3, S. 769.
  • Hanak, Michael, Baukultur im Kanton Solothurn 1940-1980. Ein Inventar zur Architektur der Nachkriegsmoderne, Zürich: Scheidegger & Spiess, 2013, S. 141-143.
  • Wälchli, Roland, Impulse einer Region. Solothurner Architektur 1940-1980, Solothurn: LVSO, 2005, S. 194-197.
  • Ineichen, Hannes und Pauli, Manuel, Manuel Pauli. Bauten und Projekte 1956 - 1983. Stadtarchitekt von Luzern 1983 - 1995, Blauen: Schweizer Baudokumentation, 2001, S. 104-111.
  • Merkt, Petra und Sandra Hofmacher, Solotour. Architekturführer für Solothurn und Umgebung. Bauten von 1925 bis 1998, Solothurn, 1998, Nr. 36.
  • Zeller, Christa und Willi E. Christen, Schweizer Architekturführer 1920-1990, Bd. 2, Zürich: Werk Verlag, 1994, S. 138.
  • Altermatt, Josef, Andreas Schneiter et al., Kirchliches Zentrum Langendorf, München: Schnell & Steiner, 1981.
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